Norbuligka - der Sommerpalast des Dalai Lama

Der naechste Stop ist der "Juwelen-Park". In diesen Park befinden sich mehrere kleine Palaeste, Pavillions und Tempel - seit Jahrhunderten verbrachten die Dalai Lamas hier den Sommer. Der Botla-Palast (so nennt der local Guide den Potala) ist sozusagen der Winterpalast. Der Park ist huebsch angelegt, viele bluehende Blumen, ein kleiner See mit 2 Tempeln auf einer Isel, Heerscharen von Goldfischen im Wasser - viele Tibeter kommen hierher um Picknick zu machen.

Wir lustwandeln von einem Palast zum anderen, die Sonne ist herausgekommen und lasst die Daecher guelden glaenzen - zusammen mit den bunten Blumen feine Fotomotive. Es werden 2 Palaeste (eingentlich mehr Palaestchen) besichtigt, der fuer die Dalai Lamas Nr. 7 - 14 und der der jetztigen - in Indien lebenden - Dalai Lama. Ein Foto ist nicht gestattet. aber an seiem Platz ist seine Robe geschickt in sich gedreht aufgestellt. Wir sehen seine Gemaecher, Wohnraum, Schlafraum, Meditierzimmer, Badezimmer, Wohnzimmer seiner Mutter (die sich aber nur tagsueber hier aufhalten durfte), etc. Viele Originalmoebel, grosse Radios (Geschenke der russischen und indischen Gesandten) usw. Alles ist bunt und farbenfreuedig, Wandgemaelde, Holzschnitzereien, Brokatstoffe - aber es ist trotzdem dezent und nicht ueberladen.

Gegen 13.30 h sind wir im Hotel zurueck ud essen gemeinsam zu Mittag. Xiang will danach zum Arzt mit seiem Fuss und ich werde das Kloster Sera nachmittags schwaenzen... Im Gegensatz zum Norbulinka habe ich es vor 14 Jahren besucht und in guter Erinnerung, besonders die Moenche, die hier sitzten und lebhaft disputieren - das Ganze von tempramentvolle Gebaerden begleitet - aber - ich kann keine Kloster heute mehr ab! Lieber bummele ich nochmal durch die Altstadt!

7.8.07 09:32, kommentieren

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Drepung, das groesste Kloster Tibets

Heute frueh in der Lobby des Hotels brodelt die Geruechtekueche - jeder weis was - aber nichts genaues: gestern sollen in der Innenstadt Touristen fuer ein freies Tibet demonstriert haben.... Und die Franzosen in unserem Hotel bekommen ihre Passe nicht ausgehaendigt (wie gut, dass wir unsere schon gestern frueh zurueckbekommen haben) - sie weigern sich, ohne Paesse das Hotel zu verlassen, sie wollen eine Bescheinigung! 

Um 09.00 h geht es los, allerdings wollte unser Xiang ganz schnell die Treppe runterlaufen und knickt mit dem Fuss um - er ist ganz blass um die Nase und ein Fuss schwillt an. Die Franzosen steigen in Landcruiser ein - also wird es eine Regelung gegeben haben.

Wir fahren die etwa 10 km zum Drepung-Kloster, das sich noerdlich von Lhasa am Berg hochzieht. Einstmals gab es hier 10.000 Moenche, heute noch etwa 700. Es wurde waehrend der Kultur-Revolution ziemlich zerstoert, ist jetzt aber fast komplett wieder aufgebaut. Es fungiert wie eine Universitaet mit 3 Fakultaeten, tantrischer Buddhismus, Pillow Sophie (wie der local Guide es ausspricht) und Medizin. Das Kloster ist fast wie eine Stadt fuer sich, es zieht sich ueber eine Flaeche von 20.000 Quadratmetern.

Mindestens 100 Stiegen, Treppen und Huehnerleitern mit mindestens je 100 Stufen hoch (ich uebertreibe etwas) - die Gelaender sind klebrig von vielen vielen gebutterten Haenden.... Ich kann das Yak-Aroma der Butterlampen nicht mehr ab! Jeder, wirklich jeder Pilger hat entweder eine Thermoskanne mit fluessiger Butter oder eine Plastik- oder Papiertuete mit Loeffel dabei, manche auch Schraubglaeser und Loeffel. In jede brennende Lampe oder Kerze wird etwas Butter geloeffelt oder gegossen. Man muss aufpassen, dass man den Schmadder nicht an der Hose hat!

Kleine Pilgergruppen bahnen sich ihren Weg durch die Menschenmassen, meistens einer mit einer riesigen Gebetsmuehle voran, und der Rest der Gruppe mit einer Hand voll Geldscheinen (kleinste Stueckelung: 1 Jiao = 0,1 Cent) die bei jedem Heiligen gespendet werden  ... und atuerlich die Butter! Draussen balle sich die Wolken tief und es regnet ein paar Troepfchen - ich sehe mehrere Gebetsmuehlen, die mit kleinen blauen Plastik-Ueberziehern geschuetzt sind.

Wie immer viele Saele. Gebetshallen, Versammlungsraeume und Kapellen - ueberall an den Waenden die schon bekannten gueldenen Statuen: Tsongtsen Gampo, Tsong Kapa, Chen Rezi, Buddha Maitreya, Amithaba, Avalokiteshwara  ... und wie sie alle heissen. Es gibt einen Raum der 1.000 Buddhas, wir klettern hoch und runter ... es gibt Raeume mit tausenden in Wandregalen gestapelten Buechern, alle schoen in Brokat verpackt. Wertvolle Thankas und Mandalas - Kunstschaetzr ohne Ende - aber ich glaube ich bin klostermuede.

Allerdings die grosse Kueche ist dann doch noch sehr interessant! Riesige Bottiche mit Blumenkohlroeschen und klein gewuerfeltem Tofu stehen am Eingang, noch grossere Kessel brodeln auf einem gigantischen Feuer, an den Waenden Kupferkannen fuer Buttertee, der frueher in grossen Butterfaessern gestampft wurde - heute nimmt der Moench die Kuechenmaschine!

7.8.07 09:17, kommentieren

Abendspaziergang

Wir treffen uns alle um 19.00h in der Hotelhalle, kleiner Abendspaziergang. Hier ist es lange hell, ganz China hat Peking-Zeit - und wir sind hier weit im Westen. Eigentlich muesste es  mindestens 1 - 2 eitzonen ausmachen. Gegenueber vom Hotel beginnen die Gassen der Altstadt, rund um den Barkhor. Es herrscht geschaeftiges Treiben, einige Gassen haben Basaar-Charakter. Mir fallen auch relative viele Moslems auf (Uiguren aus Sinkiang?). Es wird gehandelt und gefeilscht, vielfaeltige Geruechen umwabern uns: Farben und Lacke, Benzin und Abgas, Gewuerze und Essensduefte sowie Klohaeuschen ... Ich stelle fest, dort ist NOCH ein Mandala-Hotel - aha, diese ist das "Old Mandala" und unseres ist das "New Mandala" - muss einem doch gesagt werden :-))

Die Sonne steht tief und laesst die gueldenen Daecher des Johkhang so richtig aufleuchten. Wir suchen uns ein huebsches Dachterrassen-Lokal und geniessen den Blick auf den Jokhang und den grossen Platz davor. Viele Moenche in dunkelroten Roben queren den Platz, die Zahl der Pilger ist abends nicht mehr so gross. Auf einmal blitzt und donnert es, dunkle Wolken ziehen auf und heftige Windboen fegen ueber die Dachterrasse. In der Ferne regnet es schon, wir seheneinen Regenbogen und auf den Bergspitzen schneit es. Wir froesteln, ein richtiger Temperatursturz treibt uns 1 Etage tiefer in das Restaurant, es fuellt sich sehr schnell. Dann kommt unser Essen: Tuna-Pizza, Yak-Steak, Gemuese-Curry ... alles sehr lecker. Wir brechen dann bald auf und kommen erstaunlicherweise noch trockenen Fusses ins Hotel!

7.8.07 08:48, kommentieren

in der Neustadt

Jetzt muss ich erst mal was essen, gar nicht so einfach, wenn die Speisekarte nur in chinesisch ist. Ich zeige beherzt auf ein Gericht von Nebentisch und sage "shui" - das heisst "Wasser" - und richtig: mein Reisgericht mit Gemuese und Yakfleisch kommt mit einer Flasche Mineralwasser!

Ich hatte auf ein paar Postkarten vom Potala gehofft, aber es gibt immer nur (in ganz China wahrscheinlich) Paeckchen mit 20 Postkarten, von denen mindestens 15 Schrott sind ....

Alle Polizeiautos hier sind VW Santana!!! Lhasa Stadt hat ungefaeht 150 000 Einwohner, der Grossraum mit Vororten ungefaehr 250 000. Inzwischen sind weit ueber 2/3 Chinesen.... Genau so ist die Stadt bis auf wenige Bezirke. Einige Strassenzuege haben zwar neue Haeuserblocks im alten Stil bekommen, das sieht ganz huebsch aus - die Giebel sind aus Holz und geschnitzt und bunt bemalt - aber es sind in den letzten Jahren die alten Stadtviertel voellig verschwunden.

Ich bummele die Hauptstrasse entlang - viele Geschaefte mit jeglichen Waren aus dem Westen, alles pieksauber, gepflegt und modern..

Dann biege ich um eine Ecke; DA isser, der Potala! Die Sonne scheint, blitzeblauer Himmel mit Schaefchen-Woelkchen - das wird ein schoenes Foto (Seitenansicht)! Ich bummele weiter und komme zu einem Park mit kleinem See. Darueber fuehrt eine Zickzack-Bruecke wie in Shanghai, Boetchen fahren, Kinder spielen - aber der grosse See, in dem sich der Potala gespiegelt hat - den gibt es nicht mehr! Dort ist jetzt ein riesiger Platz mit dem martialischen Denkmal der siegreichen Volksbefreiungs-Armee und die rote chinesische Flagge. Trotzdem - frontal auch sehr schoen als Fotomotiv. Ich spaziere weiter und komme fast auf die Rueckseite, dort sind 3 grosse weisse Tschoerten und eine lange Reihe mit grossen goldenen Gebetsmuehlen - auch feine Fotomotive.

So, und nun ist es 16.45 h und mir reichts - die Sonne knallt vom Himmel und ich fahre per Fahrrad-Riksha ins Hotel. War das ein toller Tag .... ich bin erstmal nicht mehr aufnahmefaehig!

6.8.07 11:05, kommentieren

In der Altstadt

Unsere Gruppe hat einen Termin fuer den Potala fuer 16.30 h heute nachmittag erhalten - es ist dort so voll, so viele Gruppen, dass sie anders der Heerscharen nicht herr werden.... Also - damit ist der Besuch fuer mich gestrichen, die Hoehe, das Gedraenge, die Grueche (ranzige Yakbutter & Raecherstaebchen), die Hitze - da denke ich lieber an meinen Besuch vor 14 Jahren, den ich noch sehr gut in Erinnerung habe!

Wir starten um 09.00 h - nach einem excelenten Fruehstueck (endlich mal wieder) zum Jokhang Tempel; DEM Nabel der Welt fuer Tibet! Er ist (genau wie der Potala) nicht waehrend der Kultur-Revolution zerstoert worden wie 95 % aller Kloester. Dieser Tempel (heute auch Kloster, weil Moenche hier leben) ist DAS Ziel aller Pilger, teilweise von weit her (durchaus 1.500 km - Tibet ist gross). Vorgestern - und 500 km entfernt - haben wir 3 junge Khampa-Nomaden getroffen, die die Strecke mit Niederwerfungen machen, sie werden Wochen oder Monate unterwegs sein und in der Zeit von Opfergaben ihrer Mitmenschen leben!

Eine viele Meter lange Schlange von Pilgern und Glaeubigen wartet auf Einlass, viele in der Hand Thermoskannen mit fluessiger Yakbutter, die sie als Opfergabe in die vielen brennenden Kerzen-Schaelchen giessen - das erleichtert den Seelen einen neuen Koerper zu finden. Wir duerfen in einer parallelen Reihe schneller hinein - dafuer muss Eintritt gezahlt werden. Der Innenraum ist durch Lampen erleuchtet, Brokatgehaenge, Statuen der Heiligen: Shakyamuni, Avalokiteshwara, Buddha-Maitreya, Sonkhapa ... und viele mehr (ich muss nachlesen :-)) - ein Gedraengel und Gemurmel: "Om Mani padme hum" - "Oh Du Juwel in der Lotusbluete" - dazu werden die Gebetsmuehlen gedreht (mit jeder Drehung wird gebetet, weil in der Muehle ein Zettel mit dem Gebet ist - den gleichen Sinn haben die vielen Gebetsfahnen, die im Winde flattern)

Da Beste am Jokhang-Tempel sit das Dach. Man kann in alle Richtungen, ueber alle Nebengebaeude gehen und hat einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Potala; sowie die goldenen Daecher, Tuerme und Zeichen des Jokhang. Hier trennen sich unsere Wege und die Gruppe loest sich auf. Ich melde mich gleich fuer den ganzen Tag ab. Auf zum Barkhor, vorbei an den Raeucheroefen in denen Wacholder als Opfergabe verbrannt wird.   

Um den Johkang Tempel fuehrt der "Innere Ring", der Barkhor - frueher gab es auch noch einen aeusseren Ring, den "Lingkhor" - aber den gibt es schon lange nicht mehr, dort ist jetzt die chinesische Neustadt. Am Barkhor ist ein Kino, es laeuft "Harry Potter" - ich habe Hermine erkannt! Nur das Viertel um den Barkhor ist noch erhalten, alles andere haben die Chinesen platt gemacht und neu gestaltet: Glass, Chrom, Marmor...

Ich bummele jetzt aber stundenlang ueber den Barkhor und die Nebengassen: ein Souvenirshop neben dem anderen - S H O P P I N G - der Mensch braucht ein paar Souveniers :-)) Die Stimmung hier ist wunderbar, viele Moenche, Pilger, alte Maenner und Frauen in Trachten aus allen Gegenden Tibets: Khampa mit bunten Schnueren im Haar, Nomaden von der Chang-Tang Hochflaeche, edle Damen mit vielen Zoepfen und im Haar befestigten Tuerkisen, Bauern aus Amdo - ich kann mich an den "verwitterten" Gesichtern nicht satt sehen. Wir laecheln uns zu, kichern gemeinsam und wuenschen "Tashidelek" - "alles Gute" .....

6.8.07 10:56, kommentieren

Bayi - Lhasa 400 km !!!

Heute ein Weckruf um 06.30 h - 07.00 h Fruehstueck  ... sollte in so einem tollen Hotel eigentlich gut sein .... naja - sehr chinesisch! Sogar der Orangensaft ist mit kochendem Wasser verlaengert! Am besten schmecken die mit Fleisch gefuellten Momos (Teigtaschen). Um 07.30 h geht es los - zu den 400 km bis Lhasa kommt noch ein Abstecher von ueber 100 km - wir besuchen "Basomtso Nationalpark" - ein idyllischer See mit einer kleinen Insel,  darauf ein kleines, sehr altes Kloster, das die "roten Garden" waehrend der Kultur-Revolution uebersehen hatten - es lag zu weit abseits. Alle Chinesen sind schon da, es ist Urlaubszeit. Da heute Sonntag ist, machen auch viele Tibeter in Tracht einen Ausflug! Vom Parkplatz geht es viele Stufen abwaerts und dann ueber eine Ponton-Bruecke auf die Insel. Das Kloster besteht im wesentlichen aus einem Raum, vor dem Betreten muessen blaue Plastik Ueberzieher ueber die Schuhe! Wir bewundern die alten Wandmalereien und die Statuen von Songkhapa, Buddha Maitreya, Avalokiteshwara .... und wie sie alle heissen. Wie es sich gehoert - im Uhrzeigersinn - geht es ueber die Insel und ueber eine 2. Pontonbruecke wieder zurueck. Die energiegeladenen unserer Gruppe (die Meisten!) klettern noch auf eine Plattform im Wald hoch und haben dann einen schoenen Ausblick auf den See und die Insel. Auf der Rueckfahrt zur Hauptstrasse erfreuen wir uns an unzaehligen schwarzen Schweinchen. Sie haben wohl alle gerade Junge - Ferkel in allen Groessen von winzig bis halbstark - sie laufen am liebsten gerade och vor den Autos ueber die Strasse!!

Das Wetter ist heute nicht so pralle, die Wolken haengen tief...  Wir fahren, und fahren, und fahren ... etwa 250 km und 1.900 Hoehenmeter folgen wir heute dem Fluss Nyang Chu.  Mittagspause ist in einem kleien Ort - eine lange Strasse - und jedes Haus ein Restaurant!. Ich vertilge meine letzten Kaeseecken mit Knaeckebrot und kaufe mir dazu einen Pfirsich und eine Birne - irgendwie muss "chinesisch" heute nicht sein! Das Positive am Fahren heute:  fast die ganze Strecke ist Asphalt und recht gut! Ich habe Kopfschmerzen, das 1. Mal auf der Reise (spaeter erfahre ich, den meisten Anderen unserer Gruppe geht es heute auch icht so pralle) - die Ladschaft ist mir wurscht ... ich habe mich die letzten Tage satt gesehen!

Wir schrauben uns langsam hoch zum 5.000 m hohen Pass Mi La. In dem breiten sanften Flusstal sind viele schwarze Nomadenzelte. Die Yak- und Ziegenherden grasen an den Haengen. Das breite Stahlgeruest auf der Passhoehe ist kaum zu sehen, es ist geschmueckt mit tausenden bunten aneinandergebundenen Gebetsfaehnchen. Einige PKW reissen auf der Passhoehe die Wagentuer auf und scheissen einen dicken Stapel bunte bedrueckte Zettel im Winder verwehen - auch eine Form zu beten...  

Auf der anderen Seite ist es viel karger und trockener, Braun- und Gelbtoene beherrschen die Landschaft.  Auch die Architektur der haeuser hat sich voellig gewandelt.  Wir kommen an einem Polizeiposten vorbei und die Fahrer bekommen einen Beleg. Viele Kilometer spaeter wundern wir uns, warum sie so langsam fahren .... hier gildet 60 km/Std auf gerader Strecke und 30 km/Std in Kurven - aber daran haelt sich niemand! Tja, auf diesem Zettel steht eine Zeit - und kurz vor Lhasa ist der naechste Posten ... wer zu frueh da ist, bekommt ein Knoellchen!!! Wir fahren an Folientreibhaeusern und Gemuesefeldern vorbei .. da, dort ... Guenter hat in der Ferne den Potala erspaeht, endlich, um 20.30 h sind wir in Lhasa angekommen.

1 Kommentar 5.8.07 15:10, kommentieren

da bin ich wieder !!!

Vor 1 Stunde sind wir erschoepft - aber gluecklich - in Lhasa eingetrudelt! Die letzte Woche war anstrengend wg der vielen Fahrerei auf unglaublichen Strassen .... So etwas glaubt man in Deutschland kaum. Ich werde die Erlebnisse nachtragen - aber wir haben nur 2 volle Tage in Lhasa, deshalb etwas Geduld.

Unser Hotel in Lhasa - das Mandala Hotel - ist huebsch, alles in tibetischem Stil gehalten. Die Zimmer sind gut und das Bad wunderbar - alles funktioniert. Nachts kommt ein heftiges Gewitter - Blitze, Donner und heftigster Regen .... morgens haengen die Wolken noch sehr tief. Nicht nur ich habe trotzdem sehr gut geschlafen - nein, unser Guide verpennt und kommt 10 nach 9 ganz verstrubbelt und verstoert in die Lobby und entschuldigt sich ... er hatt wohl nachts lange mit seiner Freundin in Peking telefoniert :-) Leider hat er adurch ein wunderbares Fruehstueck verpasst: guter Bohnenkaffee, Toast, Marmelade, Kaese - lauter Genusse, die wir lange vermisst hatten!!!

 

5.8.07 15:16, kommentieren